Mittwoch, 18. Januar 2017

Fluffige Laugenecken

Bei unserem Bäcker habe ich diese Laugenecken schon mal gekauft und seeeehr genossen! Am liebsten mag ich sie mit Kürbiskernen oben drauf, die ich gestern aber leider nicht da hatte!



























Zutaten für 8-10 Stück (je nach Größe)
  • 150 g Milch
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 400 g Mehl
  • 2 TL Salz
  • 30 g Naturjoghurt
  • 1 Ei (Gr. M)
  • 1 Eigelb 
  • Butter (zum Bestreichen)
  • 75 g Kaisernatron für die Lauge
  • 1,5 Liter Wasser
  • grobes Salz
  • Körnermischung
  • Kürbiskerne
Zubereitung:

Milch, Zucker und zerbröselte Hefe in den Mixtopf geben. 2 Minuten / 37 Grad / Stufe 1 erwärmen. Mehl, Salz, Joghurt, Ei und Eigelb dazu geben und 4 Minuten / Teigstufe zu einem gleichmäßigen Teig kneten lassen.

Eigentlich lässt sich der Teig sehr gut weiter verarbeiten, eventuell etwas Mehl für die Arbeitsfläche einplanen. Den Teig in 6-8 gleichgroße Teiglinge teilen und zu Kugeln rollen. Diese nun gleichmäßig auf Größe von etwa einem Kuchenteller ausrollen. Die Teigfladen mit Butter dünn bestreichen und aufeinander stapeln. Lediglich der letzte Teigfladen wird nicht mit Butter bestrichen.

Nun den Stapel aus Teigfladen vorsichtig aus der Mitte heraus flach drücken, bis in etwa die Größe eines Esstellers erreicht ist. Nun in gleichgroße Tortenstücke schneiden. Ich fand 8 zu wenig/zu groß und habe 10 genommen. Abgedeckt 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

1,5 Liter Wasser im Wasserkocher aufkochen. Wasser zusammen mit Kaisernatron in einen großen Topf geben und auf Stufe 1-2 warm halten. Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Tortenstücke nacheinander in die Lauge geben, wenden und abropfen lassen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nach Belieben mit Körnern, Kernen oder Salz bestreuen.

Nach 15-20 Minuten Backzeit lasst ihr die Laugenecken dann abkühlen und genießt sie am besten noch frisch!!

Das Rezept habe ich von dieser Seite hier, nach dem Tipp einer lieben Naschkatze.

Donnerstag, 12. Januar 2017

Eierlikörkuchen

Meine Eltern hatten letztes Silvester zum "Rummelpott" weniger singende Kinder, aber um so mehr Erwachsene, die dann aber lieber einen Schnaps wollte, als Naschkram. Sie hatten zwar vorgesorgt, aber wie das so ist, schnell ist der Vorrat aufgebraucht. Kurzerhand gab es dann Eierlilkör aus Eierbechern (auch in Ermangelung von Schnapsgläsern), was wiederum total gut ankam! ;-) Nun ratet mal, wer den Rest vom Eierlikör mitbekommen hat? Genau! Ich natürlich. Also habe ich heute Eierlikörkuchen gebacken - es steht kein Besuch an, also werden sich die Nachbarn über ein Stück freuen!






















Zutaten:
  • 210 g Zucker / Puderzucker
  • 250 g Mehl
  • 210 g neutrales Öl
  • 250 g Eierlikör
  • 2 gehäufte TL Backpulver
  • 4-6 x den Dreh aus der Vanille-Mühle
  • 5 Eier
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Den Backofen auf 150 Grad vorheizen. Eine Brownie-Form (ca. 24 x 24 cm) oder eine große Kastenform mit Backpapier auslegen oder fetten.

Wer einen Thermomix besitzt, gibt erst den Zucker in den Mixtopf und pulverisiert diesen 10 Sekunden / Stufe 10. Wer keinen hat, nimmt gleich Puderzucker. Jetzt die restlichen Zutaten in den Mixtopf geben und 1,5 Minuten / Stufe 4 vermischen. Oder mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verarbeiten. In die Form füllen und für 50-60 Minuten backen.

Den Kuchen komplett auskühlen lassen, aus der Form lösen und mit dem Guss bestreichen, den ihr aus Puderzucker und Eierlikör angerührt habt!

Der Kuchen ist super saftig & fluffig.. einfach ein Gedicht!

Sonntag, 8. Januar 2017

Vanille-Baiser-Kuchen

Die "durchgerätselten" Zeitschriften meiner Mama bekomme ich ja immer zum durchblättern. Freitag war es dann wieder so weit und dann war doch mal ein Rezept dabei, das mir gut gefallen hat! Ein Glück, dass heute Kaffeebesuch kommt! ;-)



Zutaten:
  • 7 Eiweiß (Gr. M)
  • 200 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Speisestärke
  • 200 g Puderzucker
  • 750 ml Cremefine zum Schlagen
  • Mark einer Vanilleschote
  • 100 g weiße Schokolade
Zubereitung:

Eiweiß mit der Prise Salz anschlagen. Langsam den Zucker einrieseln lassen und zu festem Schnee weiterschlagen. 1 TL gesiebte Speisestärke zusammen mit 175 g gesiebtem Puderzucker unter den Eischnee heben. Den Backofen auf 100 Grad Umluft vorheizen.

Drei Backbleche mit Backpapier auslegen. Auf jedes Backpapier einen Kreis von ca. 25 cm aufzeichnen (ich konnte einen Teller dafür benutzen) und die Eischnee-Masse jeweils zu einem Drittel in den Kreisen verteilen. Darauf achten, dass die Kreise recht gleichmäßig von Form und Höhe sind.

Im Ofen bei 100 Grad für 2 Stunden trocknen, dann abkühlen lassen.

Cremefine mit 25 g Puderzucker und dem Mark einer Vanilleschote steif schlagen. Den ersten Boden auf eine Tortenplatte setzen, ein Drittel der Sahne darauf verteilen, dann den zweiten Boden darauf setzen. Wieder ein Drittel Sahne darauf geben, dann die letzte Baiserplatte darauf setzen und mit Sahne abschließen.

100 g weiße Schokolade grob raspeln und den Kuchen damit bestreuen. Gerne 2 Stunden vor Verzehr kalt stellen.

Donnerstag, 5. Januar 2017

Dreikönigskuchen

Mit Erschrecken muss ich feststellen, dass ich im ganzen Dezember nicht gebloggt habe, jedoch war ich ja nicht untätig, wie ihr zumindest bei Facebook feststellen konntet. Heute möchte ich mein "neues Jahr" mit diesem Dreikönigskuchen eröffnen - eine liebe Naschkatze aus der Schweiz hat mich darauf gebracht und da ich heute noch mal spontan frei hatte (meine Oma-und-Opa-Kindermädchen sind krank - gute Besserung an euch beide! Kuss) - hatte ich auch noch ein wenig Zeit und konnte backen!






















Zutaten Teig:
  • 500 g Mehl
  • 60 g Butter 
  • 1 TL Salz
  • 90 g Zucker
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 1 Ei
  • 225 ml Milch, lauwarm
  • wer mag: 50 g Sultaninen
  • evtl. 1 Mandelkern
Zutaten Verzierung:
  • 1-2 EL Hagelzucker
  • 1-2 EL Mandelblättchen
  • 1 Ei zum Bestreichen 
Zubereitung:

Ich habe ja gute Erfahrungen mit Hefeteigen - und ich erziele immer sehr gute Ergebnisse, wenn ich die Hefe vorher nicht auflöse, sondern klein brösel und mit unter das Mehl mische.

Die zimmerwarme Butter zusammen mit Zucker, Salz, Mehl, Ei, zerbröselter Hefe und der lauwarmen Milch in eine Schüssel geben. Alles so lange verkneten, bis ihr einen sehr schönen, geschmeidigen Teig habt. Er löst sich wunderbar vom Schüsselrand und wenn er dann ganz gleichmäßig ist, deckt ihr ihn mit einem Küchentuch ab und lasst ihn 30-45 Minuten an einem warmen Ort gehen.

Wer mag, knetet kurz vorher noch die Sultaninen unter den Teig - da meine Familie das leider nicht so mag, habe ich sie weggelassen.

Wenn der Teig sein Volumen fast verdoppelt hat, wird dieser kurz erneut durchgeknetet. Ein Backblech mit einem Backpapier auslegen. Eine große Teigkugel von ca. 280 g zu einer gleichmäßigen Kugel formen und auf die Mitte des Backblechs setzen. Aus dem restlichen Teig acht gleichgroße Teiglinge stechen und ebenfalls zu Kugeln formen. Diese gleichmäßig, mit etwas Abstand, um die große Kugel verteilen.

Nun erneut mit einem Küchentuch abdecken und 30 Minuten gehen lassen. Das Ei verquirlen und und den Kuchen damit bestreichen. Mit Mandelblättchen und Hagelzucker bestreuen und dann im vorgeheizten Backofen bei 190 Grad Ober-/Unterhitze für 25-30 Minuten backen. Zum Ende der Backzeit Sichtkontakt halten. Bei mir habe ich die Hitze nach 20 Minuten reduziert, damit er nicht zu dunkel wird.

Der Brauch des Dreikönigskuchen besagt, dass man eine Mandel in eine der Kugeln mit einarbeitet, auch das habe ich nicht gemacht - man weiß ja nie, ob sich die "Futtermonster" nicht einen Zahn daran ausbeißen, wenn ich es nicht vorher erzähle ;-)















Gleichzeitig möchte ich mit diesem Rezept an dem Blogevent "Ofengeflüster" teilnehmen!









Das Rezept habe ich von dieser Seite, die Zuckermenge habe ich ein klein wenig reduziert.